Medizinstudenten Studentenbeiträge

Der Urzeit-Code – die Alternative zur Genforschung?

Interview mit Daniel Ebner zum Thema Urzeit-Code als Alternative zur Genforschung
Geschrieben von Studiblog Staff

Aluhut-Thema oder Alternative zur Genforschung?

Auf den ersten Blick könnte man glauben, uhhh, wieder so ein Bericht für die typischen Aluhut-Träger und sonstigen Fantasten, die das Web mit Ihren eigenen, oft wenig stichhaltigen Theorien überfluten. Aber grundsätzlich ist erst mal jede Meinung gleichwertig und kann zur Diskussion gestellt werden. Das möchten wir hiermit ebenfalls tun.

Science-Fiction oder natürlicher Effekt?

Was hier wie ein spannender Science-Fiction klingt, scheint wissenschaftliche Tatsache zu sein. So wird berichtet. Mehr noch, man kann die Effekte angeblich für den Hausgebrauch ganz einfach selbst testen. Die Tatsache, um die es sich dreht, kann zudem, wie benauptet wird, eine reelle Alternative zur aktuellen Genforschung bzw. deren praktischer Anwendungen sein.

Daniel Ebner, der Sohn von Dr. Guido Ebner, führt die dafür nötigen Forschungen und Versuche weiter, die sein Vater zusammen mit seinem Kollegen Heinz Schürch damals in den 80er Jahren beim Schweizer Pharmariesen Ciba Geigi (heute Novartis) begonnen haben.

Was wurde gemacht?

Alle Versuchen beruhten auf der grundsätzlichen Fragestellung, ob sich ein Resonanzeffekt zeigen würde, wenn bestimmte Organismen einem elektrostatischen Feld ausgesetzt werden.

Konkret setzte man u.a. Saatgut und Fischeier einem elektrostatischen Feld, also einem simplen Hochspannungsfeld in dem kein Strom fließt, aus. Die Resultate waren im wahrsten Sinne des Wortes revolutionär und im ersten Schritt ebenso unerklärlich. Nach dem Einbringen der Saatgutes in die Erde bzw. nach der Befruchtung der Fischeier, stellten sich maßgebliche Veränderung in Form eines völlig anderen Phänotypes heraus. Das Saatgut (Mais) erbrachte plötzlich bis zu 12 Kolben an einem Stamm und glich dem Ur-Mais, wie er einst in Südamerika heimisch war. Zudem war das Wachstum schneller und die Pflanze an sich widerstandsfähiger als der Mais wie wir ihn heute kennen.

Ähnlich verhielt es sich bei den Forellen-Fischeiern. Diese brachten ebenso eine erstaunliche Veränderung hervor und zwar eine Forelle, wie es sie seit ca. 150 Jahren nicht mehr gibt. Die Dimensionen des Fisches waren größer, ein Lachshaken war ausgebildet und die Fische wuchsen ebenso schneller und waren, wie auch das Getreide, widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse.

via NiGMa46

Eine beachtliche Veränderung konnte man auch bei einem Farn beobachten, dessen Blattwerk nach dem Einbringen in das elektrostatische Feld, nicht mehr offen gefächert war, sondern eine geschlossene Blattform aufwies, wie man sie nur in versteinerter Form kennt! Genauer gesagt erhöhte sich die Kromosomenanzahl von 36 auf 41 und die gekeimten Pflanzen nahmen das Erscheinungsbild eines Hirschzungenfarns an. Das elektrostatische Feld weckt also offenbar Zellinformationen von ursprünglichen Ausprägungsformen.


Quelle: (Zeitenschrift.com)

Lösung für das globale Nahrungsmittelproblem?

Sofort muss man hier, ohne tiefer in das “wie” und “warum” einzusteigen, an die Lösung von globalen Problemen wie der Nahrungsmittelversorgung etc. denken. Doch auch andere Anwendungen wurden bereits getestet. Auch wenn z.B. die “Bestrahlung” eines menschlichen Embryos ausgeschlossen ist, so hat man doch Versuche mit Transplantaten gemacht und bei einem menschlichen Herzen z.B. festgestsellt, dass die Autolyse, also der Zellzerfall, rund 20 Stunden später einsetzt als dies bei gekühltem Zustand, nach etwa 4 Stunden der Fall wäre. Auch die Haltbarkeit von Lebensmitteln kann durch die Behandlung angeblich immens gesteigert werden.

Tja, wer stellt eine eigene Versuchsreihe auf oder hat dies bereits getan? Auf jeden Fall ein interessantes Thema, mit dem man sich näher beschäftigen kann. Im schlimmsten Fall kommt nichts dabei raus und es bleibt alles so wie es ist. Viel Spaß beim recherchieren und/oder testen! 😉

Interview von Daniel Ebner zum Thema Urzeit-Code aus dem Jahr 2015 

Über den Autor/die Autorin

Studiblog Staff

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