Ei Ei Ei…da hat sich Spiegel Online mal einen echten Brüller ins Nest gelegt. Sonst bei vielen Studenten sehr beliebt neben der FAZ, haut uns die Redaktion einen Lückenfüller um die Ohren, der vielen Studenten die Tränen (vor Sarkasmus und Selbstmitleid) in die Augen treibt.
Was ist also beim Spiegel passiert?
Sabine Meuter, die Autorin, hat sich „liebevoll“ eine studiblog-artige Liste ausgedacht mit den besten Tipps zum Semesterstart. Nein, nicht die Liste, auf der steht, wo es das beste Gras gibt, den billigsten Döner und die fetteste Party. Für sowas wären wir ja zuständig….
Nein, grundsätzlich liefert Spiegel Online ganz normale Tipps und Tricks für den Semesterstart. Man sollte natürlich als Erstsemester die O-Woche mitmachen, um einen groben Überblick zu bekommen. Logischerweise bietet es sich auch an, jedes Semester einen Stundenplan zu machen. (Wer hätte das gedacht?! 😀). Und die ganzen Sport- und Kulturangebote der Uni sollte man als Student auch ausnutzen. Bis hierhin sind die Vorschläge alle ganz legitim, wenn auch zum Teil bisschen überflüssig.
Aber neben Regeln wie „Campus entdecken“ und „Bibliotheksausweis besorgen“ legt uns die Autorin noch einen besonderen Ratschlag ans Herz:
Als Faustregel gilt: „Nicht länger als 40 Stunden pro Woche arbeiten“, rät Wilfried Schumann. Er ist Leiter der Psychosozialen Beratungsstelle von der Universität und vom Studentenwerk in Oldenburg. Er empfiehlt, montags bis freitags maximal acht Stunden pro Tag zu lernen – und sich am Wochenende zu erholen.
Wenn wir doch alle nur glauben könnten, was Wilfried Schumann uns rät. Viele Studenten werden den Kopf schütteln oder ihn noch schlimmer gegen den Tisch schlagen. Man fragt sich schon, was sich Spiegel Online bei diesem Artikel gedacht hat. Die meisten Studenten werden wohl nicht so begeistert gewesen sein.
Immerhin, neben Wilfried Schumann glauben auch Sabine und die Spiegel Redaktion an die 40 Stunden Woche der Studenten +Wochenende frei 🙂
In diesem Sinne, macht’s euch chillig 😉
Photo Credit: pedrosimoes7 cc