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Der Jobeinstieg – Direkt, Trainee oder Praktikum?

Jobeinstieg: Mädchen sitzt vor ihrem Laptop
Geschrieben von Studiblog Staff
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Endlich liegt das Diplom auf dem Tisch. Geschafft! Nie mehr Klausuren oder Hausarbeiten. Du bist endlich bereit für den Einstieg in den Beruf. Idealerweise hast du schon eine Idee, welche Art von Job du gerne hättest und du steckst voller Motivation. Aber da gibt es neben der Wahl des Jobs noch etwas, worüber du nachdenken solltest: Wie möchtest du in den Job einsteigen? Da gibt es nämlich einige verschiedene Strategien: den direkten Jobeinstieg, den Einstieg über ein Praktikum oder auch den Einstieg als Trainee. Was sind jeweils die Vor- und Nachteile?

Ein guter Start

Natürlich möchte jeder Absolvent am liebsten gleich loslegen und zeigen, was in ihm steckt. Wer ein wenig in sich geht, der wird aber zugeben müssen, dass es noch sehr viel zu lernen gibt. Jede Firma, die jemanden einstellt, der frisch von der Schule oder der Uni kommt, muss Zeit investieren, um diesem neuen Mitarbeiter vieles beizubringen. Es gibt also vor allem von großen Firmen oft regelrechte Programme für Neueinsteiger, die diese auf die Arbeit in der Firma vorbereiten sollen. Eine Art dieser Einarbeitung ist das Trainee Programm. Bei einem Trainee Programm steht von Anfang an fest, was alles gelernt werden muss und wie der Einstieg in die Firma erfolgt. Diese Strukturierung gibt sowohl der Firma als auch dem Neueinsteiger das Gefühl, ein realistisches Ziel zu verfolgen und es gibt beiden eine gewisse Sicherheit.

Ein gutes Traineeprogramm kann eine super Einstiegschance sein, vor allem bei Jobs, für die man mit dem Studium alleine nicht unbedingt vorbereitet ist. Traineestellen haben auch den Vorteil, dass man alle Abteilungen einer Firma durchläuft und so eine bessere Vorstellung dessen bekommt, was die Firma alles zu bieten hat. Dies ist vor allem dann interessant, wenn du als Absolvent noch nicht zu 100% festgelegt bist darin, welche Art Job du in Zukunft genau machen willst. Traineestellen findest du unter anderem auch auf den einschlägigen Onlineplattformen indem man wie z.B. auf stellenmarkt.de die Möglichkeit hat, entsprechende Filter einzubauen. Sie sind in der Regel sehr beliebt und es gibt oft strenge Auswahlprozeduren.

Warum kein direkter Jobeinstieg?

Die klassische Methode des Berufseinstieges ist wohl, einfach eine Bewerbung zu schreiben und dann einfach zu arbeiten. Je nach Arbeitsfeld gibt es diese Art des Einstiegs noch sehr häufig. Die Firmen räumen je nach Bezahlung eine Probezeit von sechs oder zwölf Monaten ein und behalten sich so die Möglichkeit vor, einen Bewerber nicht fest einstellen zu müssen, wenn die Chemie nicht stimmt oder derjenige nicht geeignet ist für den Job. Wer sich also in der Probezeit nicht allzu dumm anstellt und sich einbringt und lernt, der hat gute Chancen, den Job zu bekommen beziehungsweise zu behalten. Natürlich gibt es auch oft befristete Verträge für Berufseinsteiger.

Bei Architekten und Projektmanagern ist dies sogar eher die Regel als die Ausnahme. Jeder, der in dieser Branche einen Abschluss hat, muss sich also darauf einstellen, auch mit einem befristeten Job erst einmal Vorlieb zu nehmen und so erste Erfahrungen zu sammeln. Bei besonders kurzen Vertragslaufzeiten ist der Nachteil, dass du dich kaum auf den aktuellen Auftrag konzentrieren kannst, weil du parallel schon nach dem nächsten Job suchst. Projektverträge, Werkverträge und Honorarverträge für konkrete Bauvorhaben oder andere Projekte zum Beispiel im IT-Bereich machen sich jedoch in einem Lebenslauf recht gut. Sie können auch die Basis für eine spätere Selbstständigkeit sein und liefern gute Erfahrungen. Von unbezahlten Praktika nach dem Abschluss raten Karriereberater in der Regel ab, denn wer einen Abschluss hat, der sollte auch bezahlt werden für seine Arbeit.

Bild: pexels

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