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Trotz Krise neue Leute kennenlernen? Klar: Und zwar von deiner Couch aus

Trotz Krise neue Leute kennenlernen? TimeToFace-App auf StudiBlog
Geschrieben von Redaktion

StudiBlog-Partner

Nun, eigentlich stellen wir uns alle unsere Studienzeit als eine einzige Aneinanderreihung von netten Gesprächen in der Mensa, gemütlichen Festen in WGs und wilden Uni-Partys vor – aber, tja: Läuft wohl gerade nicht so.

Macht aber gar nichts. Findet zumindest Marc Zacherl, Gründer der App „TimeToFace“, einer App, die dir ganz einfach dabei hilft, neue Leute kennenzulernen. Und zwar persönlich. Aber gleichzeitig: von zu Hause aus. Passt ziemlich genial zu unseren Einschränkungen in der jetzigen Krise? Jupp, stimmt. Die Idee dazu hatte Marc aber schon vor der Corona-Pandemie. Denn: Er ist eher der extrovertierte Typ. „Ich habe fast sieben Jahre lang selbst studiert“, erzählt er schmunzelnd. „Aber auf Studentenpartys war ich eigentlich nie.“ Klar hatte er einen engen Freundeskreis, erzählt er, und so einige Kommilitonen, mit denen er viel Zeit verbracht hat, „aber trotzdem war der persönliche Kontakt mit anderen Studierenden eingeschränkt“. Denn nur weil auf einer Erstsemesterparty oder in einer Vorlesung hunderte fremde Leute nebeneinander sitzen, heißt das noch lange nicht, dass man die alle auch kennenlernt. Also: wirklich kennenlernt.

Bei „TimeToFace“ dagegen lernt man tatsächlich neue Leute kennen, persönlich und spontan – per Video-Chat. Und zwar Leute, mit denen man schon etwas gemeinsam hat.

Wie TimeToFace funktioniert

Die Idee hinter der App ist also: ganz einfach, direkt und ehrlich neue Leute kennenlernen. Also nette Bekannte, Leute, mit denen man dasselbe Hobby teilt, mit denen man im gleichen Semester studiert, mit denen man eine Lerngruppe bilden kann – oder auch Sportbuddys. Oder neue Freunde – oder vielleicht auch mal Seelenverwandte? Und, klar, falls daraus mal zufällig die große Liebe entsteht, ist dagegen gar nichts einzuwenden, schließlich kann man sich ja auch in seine Kommilitonin oder Kommilitonen verlieben. Aber, wichtig: Bei TimeToFace dreht es sich nicht in erster Linie um das Thema Dating oder Liebe. Im Gegenteil! „Es geht darum, dass sich Menschen auf einer ehrlichen, herzlichen Ebene begegnen können“, erklärt Marc. „Dabei ist es vollkommen egal, ob sie sich zum Lernen an der Uni verabreden wollen oder auf ein Bier in der Studentenkneipe um die Ecke – oder einfach weiter per Video-Chat quatschen. Es geht nur um: tolle Erfahrungen mit netten Menschen.“

Quelle: TimeToFace

Die App funktioniert ganz einfach. Zuerst gibt es einen Onboarding-Prozess, du wirst persönlich durch ein Video begrüßt (kleiner Wohlfühlfaktor, gleich am Anfang). Dann schnupperst du dich ein wenig durch die App, füllst das Profil aus, setzt deine Herzensthemen (also: was berührt dich aktuell am meisten im Leben – vermutlich dein Studium ;-)) und wählst ein passendes Banner. Dann bist du bereit – die Suche wird gestartet. Diese Arbeit übernimmt praktischerweise die App für dich, während du dich weiterhin auf das Studium konzentrieren kannst. Sobald die App eine passende Chance gefunden hat, wirst du benachrichtigt, etwa per Push-Nachricht. Denn theoretisch kann es jederzeit soweit sein! Wenn die neue Chance da ist, kannst du deinen ersten Video-Chat starten. Also sofort, ohne langes Hin- und Herschreiben vorneweg. Direkt und live, unter vier Augen. So kannst du die andere Person in wenigen Minuten persönlich kennenlernen. Danach entscheidet jeder für sich selbst, wie es weitergeht. Wenn es passt, wenn ihr euch mögt, dann bleibt man nach dem Gespräch in Verbindung – wenn nicht, dann eben nicht. Ganz entspannt.

Ein Raum voller Möglichkeiten

Aber: Bei TimeToFace kannst du nicht nur über den normalen Filter “Unterhaltungen” Gleichgesinnte kennenlernen – es sind auch viele Events in Planung, an denen Studierende teilnehmen können. „Wenn man in die Welt spürt und sich überlegt, wo sind momentan die größten Herausforderungen, wird mir klar, dass Student*innen keinen Bezug zu ihren Kommiliton*innen haben“, sagt Marc: „Weil sie jetzt allein in eine neue Stadt ziehen und dort alle persönlichen Vorlesungen ausfallen. Also werden wir nun speziell auf Studierende eingehen und dafür Events planen, bei denen sie andere Studierende auf eine einfache und direkte Weise kennenlernen können.“ Zum Beispiel sind Erstsemesterpartys für ein “Semesterfach” an der Hochschule Deggendorf geplant, oder Events unter dem Motto: „Lerne deine Lerngruppe kennen“. „Diversity wird dabei eine große Rolle spielen“, sagt Marc. „Keiner soll ausgegrenzt, alle Menschen sollen miteinbezogen werden.“ Es soll für jeden etwas dabei sein: „Ein Girls-Abend, After-Work-Partys, Single-Abende oder TalkTime, also einfach nur Quatschen…“

Wie man an einem Event teilnehmen kann

Durch die Banner innerhalb der App, hier auf der StudiBlog-Seite und auf der Webseite von TimeToFace wirst du immer über die aktuellen Events informiert. „Sollte dich ein Event interessieren, kannst du einfach beitreten und die Suche starten“, erklärt Marc. „Sollte die nächste Chance, also dein*e nächste*r Gesprächspartner*in für dich da sein, tauschst du dich dann mit ihm oder ihr sofort in Echtzeit aus.“ Dabei ist das TimeToFace-Team auch offen für Neues: „Wenn du eine coole Idee für ein Event an deiner Uni oder deiner Hochschule hast, oder uns bei Events unterstützen willst, dann melde dich doch einfach“, sagt Marc. „Einfach unter events@timetoface.app oder support@studiblog.net.“


(Beispiel-Event)


(Beispiel-Event)


(Beispiel-Event)

Und dann wären da noch die Promis…

Zusätzlich zu den Community-Events gibt es bei TimeToFace auch noch: Meet&Greet-Events. „Da bieten wird die Möglichkeit, dass man mit Leuten sprechen können, die man normalerweise nicht so schnell zu Gesicht bekommt“, so Marc. „Wir holen in regelmäßigen Abständen prominente oder besondere Personen auf die Bühne – und dann haben die Nutzer die Chance, mit ihnen in einem 1:1-Video-Chat persönlich zu sprechen.“ Mit diesem Konzept soll auch eine Art Sprechstunde mit Professoren oder Lehrbeauftragten stattfinden; zum Beispiel eine TalkTime mit dem Lehrbeauftragten Stefan H. Eller.

„Das also ist TimeToface. Es ist unser Weg, unsere Reise, unser Gefühl, dem wir folgen werden“, so Marc. „Und ich wünschen jedem Studierenden vor allem eines: schöne Gespräche – und wirklich gute Erfahrungen mit echt netten Menschen.“

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