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Informatik-Studium und dann? So geht es nach der Uni weiter

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Geschrieben von Redaktion

Informatik-Studium.

Viele Unternehmen suchen händeringend nach IT-Experten, zu denen auch Informatiker gehören. Informatik zählt zu den MINT-Studienfächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Absolventen dieser Studiengänge haben sehr gute Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt, da ihr Fachwissen in vielen Bereichen einer digitalisierten Welt gefragt ist.

Welche sind die besten Hochschulen für ein solches Studium?

Zu den besten Hochschulen für Informatik-Studiengänge zählen in Deutschland:

  • Technische Universität Berlin
  • Technische Universität München
  • RWTH Aachen
  • Karlsruher Institut für Technologie

Unter den Fachhochschulen punkten die Hochschule München, die Hochschule Bochum sowie die Hochschule für Ökonomie und Management (FOM). Die Zugangsvoraussetzungen für ein entsprechendes Studium sind je nach Hochschule die Fachhochschulreife/Fachabitur oder die Hochschulreife/Abitur.

Wo werden ITler gebraucht?

ITler werden praktisch überall benötigt. In fast jedem Unternehmen braucht es Menschen, die sich mit Computern auskennen, programmieren können und die technikaffin sind. Natürlich sind auch insbesondere Online-Unternehmen auf ITler angewiesen, um einen reibungslosen Ablauf ihrer Geschäftstätigkeit sicherzustellen.

Dabei gibt es einige Branchen, bei denen der gesamte Ablauf vollends über den digitalen Zugriff erfolgt. Neben IT-Unternehmen an sich, die häufig nichts weiter als ein Arbeitsgerät wie Laptop oder Computer benötigen, finden auch weitere Sparten den Weg in ein komplettes Remote-Work-Modell. Dazu zählt vor allem die iGaming-Industrie, deren Angebote ohnehin nur in der digitalen Welt zu finden sind. Prinzipiell kann jeder Job ortsunabhängig von Experten übernommen werden. Entwickler, Compliance Manager oder auch der Kundensupport sind nicht auf einen festen Standort angewiesen, alles geschieht rein digital. Die besten Online-Casinos implementieren die neuesten technischen Trends der Unterhaltungsindustrie, wie etwa Live-Elemente. Eine so wachstumsstarke und innovationsorientierte Branche benötigt natürlich gut ausgebildete ITler, die sich in einem Umfeld wohlfühlen, das ständigen Veränderungen unterworfenen ist.

Aber nicht nur reine Online-Unternehmen brauchen Fachkräfte: Jede größere Firma hat heute einen mehr oder weniger ausgebauten Internetauftritt. Ohne Informatiker würde kein Online-Business laufen und da dieser Bereich immer wichtiger wird, müssen sich Informatik-Studenten keine Sorgen machen, ob sie nach dem Studium einen Job finden.

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Welche Informatik-Studiengänge gibt es?

Informatik ist nicht gleich Informatik. Es gibt viele Studiengänge, die einen Informatik- beziehungsweise einen IT-Bezug haben und die ein Sprungbrett in diese Welt sein können, darunter:

  • Games Engineering
  • Luft- und Raumfahrtinformatik
  • Maschinenbauinformatik
  • Medieninformatik
  • Medizinische Informatik
  • Technische Informatik
  • Wirtschaftsinformatik

Für einen Informatik-Studiengang sind ein hohes mathematisches Interesse von Nöten sowie naturwissenschaftliches Interesse generell, Kommunikationstechnik, Programmierung, BWL-Kenntnisse sowie Algorithmik. Zahlen, Tabellen, Rechnungen, Gleichungen und Codes sind ein fester Bestandteil des Informatik-Studiums.

Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es nach einem IT-Studium?

Informatik-Studenten haben nach ihrem Studium häufig die Qual der Wahl und können sich entsprechend ihrer Interessen und Qualifikationen für einen Job entscheiden. Sowohl in kleinen Firmen als auch in großen Konzernen werden immer wieder Informatiker gesucht. Zu den gängigsten Berufen zählen die Folgenden:

  • Systemadministrator
  • Netzwerkadministrator
  • Fachinformatiker
  • Software-Entwickler
  • IT-System-Kaufmann
  • Datenbankentwickler
  • Hardwareentwickler
  • Mobile Entwickler
  • APP-Entwickler
  • Web-Designer
  • Game Designer
  • Sicherheitsexperte
  • Programmierer
  • Data Scientist

Diese Qualifikationen wünschen sich Arbeitgeber von Bewerbern

Zu den wichtigsten Kenntnissen, die Informatik-Bewerber mitbringen sollten, zählen Kenntnisse in Datenbankanwendungen. Dazu zählen sowohl die Programmierung von Datenbanken als auch die Verwaltung. Weitere Kenntnisse, die Informatiker mitbringen sollten, sind ein Verständnis in der Tabellenkalkulation sowie der Textverarbeitung.

Auch Kenntnisse von CAD/CAM-Programmen sind relevant sowie der Umgang mit geläufiger Soft- und Hardware. Grafik- und DTP-Programme sind weitere Kernthemen, die für Arbeitgeber relevant sind und auch das Beherrschen der gängigen Programmiersprachen wie Java, SQL oder HMTL sind gewünscht.

Welche Skills versprechen einen Job?

Mit diesen Skills müssen sich IT-Studenten keine Sorgen machen, einen Job zu finden:

  • Statistical Analysis und Data Mining
  • Cloud and Distributed Computing
  • Data Engineering und Data Warehousing
  • Software QA und User Testing
  • Database Management
  • Retail Store Operations
  • Electronic und Electrical Engineering

Informatik-Studium - Codezeilen auf einem Rechnerbildschirm

Gehälter in der Branche: Wie viel verdienen Informatiker?

Die Löhne bei Berufen im IT-Bereich sind hoch. Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen liegen im Schnitt zwischen 42.700 und 49.700 Euro brutto pro Jahr. Zum Vergleich: In der Medienbranche liegt das Einstiegsgehalt bei rund 32.350 Euro brutto pro Jahr.

Promovierte Informatiker starten meist mit Einstiegsgehältern von rund 55.000 Euro. Masterstudenten starten mit durchschnittlich 46.700 Euro, während Bachelor-Absolventen mit etwa 42.000 Euro einsteigen. Dadurch, dass Bachelor-Absolventen häufig mehr Berufserfahrung sammeln, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie gerade einsteigende Master-Absolventen dann auf dem gleichen Gehaltsniveau treffen, wenn diese zwei Jahre später von der Uni kommen.

Informatiker: Ein sicherer Job?

Die Digitalisierung und der Bedarf an Spezialisten sorgten dafür, dass die Löhne in den letzten Jahren konstant angestiegen sind und es voraussichtlich auch noch einige Zeit tun werden. Fachkräftemangel in der Branche begünstigt, dass IT-Spezialisten in der Regel einen sicheren Job haben.

Dennoch machen sich auch viele ITler und Informatiker selbstständig. Die Stundenlöhne als Web-Designer, als Berater oder als Entwickler sind hoch und das Geschäft mit der IT ist lukrativ. Natürlich fehlt bei einer Selbstständigkeit die Sicherheit, dafür locken freie Zeiteinteilung und mit der Zeit auch höhere Gehälter. Für viele Informatik-Absolventen geht es nach dem Studium aber zunächst in ein Unternehmen, um dort praktische Berufserfahrungen zu sammeln.

Die Möglichkeiten sind breit gestaffelt und wer Grundkenntnisse und natürlich entsprechendes Interesse an diesem Berufsfeld mitbringt, wird sicherlich einen passenden Job finden, in dem man sich wohlfühlen kann.

Welche Erfahrungen hast du mit deinem Informatik-Studium gemacht? Wir freuen uns auf deine Story!

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