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Warum es manchmal die richtige Entscheidung ist, das Praxisunternehmen kurz vor knapp zu wechseln….

Praxisunternehmen während der Bachelorarbeit wechseln, eine gute Idee?
Geschrieben von Redaktion

Praxisunternehmen. 

Du bist kurz vor deiner Bachelorarbeit, die du in Verbindung mit einem entsprechenden Praxisunternehmen schreibst, dein Thema, dein Betreuer, der Professor ist alles schon fix und du hast im Gefühl, dass es irgendwie doch nicht passt?

Genau so ging es mir vor kurzem.

Ich würde sagen, ich bin eine ganz normale Durchschnittsstudentin Mitte zwanzig. Ich studiere BWL mit dem Schwerpunkt Marketing im 7. Semester und somit steht die Bachelorarbeit vor der Tür.

Kurz zu meiner Vorgeschichte: Ich habe bereits eine Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin hinter mir und habe mein Abitur über den zweiten Bildungsweg absolviert und danach direkt mit dem BWL-Studium gestartet.

Das Semester im Praxisunternehmen

Aber nun wieder zurück zum Thema. Mein Praxissemester habe ich im 4. Semester für sechs Monate in einem Modeunternehmen im Bereich Marketing absolviert. Was tatsächlich super cool war, da man nie die gleiche stupide Arbeit hatte. Jeder Tag war anders. Angefangen von Events, die ich organisiert hatte, über Shootings mit Bloggern und Influencern, die ich begleitet hatte, bis hin zur Webseitengestaltung war wirklich alles dabei. Das Team, in dem ich gearbeitet hatte, war auch super freundlich und hilfsbereit. Ich habe viel Vertrauen und auch Verantwortung von meiner Chefin bekommen, was mich natürlich nur noch mehr motivierte. Ich war somit gefordert und wurde auch gefördert. Wie es auch sein sollte. Sie war eine Chefin, wie man sie sich nur wünschen konnte.

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Das Praxissemester ging zu Ende und sie hatte schon angefragt, ob ich nicht meine Bachelorarbeit hier im Unternehmen schreiben möchte. Ich meine, warum auch nicht… Das Team, die Arbeit, die Branche war all das, was mich auch interessiert hat und was mir auch super gefallen hat.

Also habe ich dort nach dem 6. Semester in den Semesterferien als Werkstudentin angefangen und es war auch schon sicher und abgeklärt, dass ich meine Bachelorarbeit dort schreibe.

Tja, nun hat sich doch ein bisschen was verändert. Im Team wurde komplett umstrukturiert und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter ließ zu wünschen übrig. Die Arbeit, die ich dort zu tun hatte war…naja, wie soll ich sagen…ich war einfach nicht gefordert, habe mich gelangweilt und hab mir die Füße in den Bauch getreten. Ich hatte keine Motivation mehr auf Arbeit zu gehen und bei meiner Bachelorarbeit kam ich auch nicht voran, da meine Betreuerin meist den ganzen Tag in Meetings war und ich sie kaum gesehen habe.

Praxisunternehmen wechseln – Dann gab es für mich zwei Möglichkeiten.

Entweder ich beiß die Zähne zusammen und zieh die Bachelorarbeit dort durch, auch wenn ich eigentlich keine Motivation hier mehr habe, oder ich kündige und hoffe auf eine Alternative, die sich baldmöglichst irgendwie schon ergeben wird.

Ich entschiede mich fürs Kündigen. Was definitiv das Beste für mich war.

Und, wie es der Zufall so will, habe ich nun eine Bachelorarbeit in einem anderen Unternehmen, über die Vermarktung eines Produktes, das es so noch nicht auf den Markt gibt, bei einem Betreuer, der absolut dahinter steht und in einem Bereich, der mich total fasziniert: die Medizin. Meine Ausbildung kommt mir also wieder zu Gute.

Nun werde ich endlich wieder gefordert, habe Motivation mich dahinter zu klemmen und ich habe das Gefühl dass es genau das Richtige für mich ist!

Manchmal muss man mutig sein und vielleicht ein bisschen was riskieren, um wieder die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Letztlich gibt für alles eine Lösung – oder wie siehst du das? 😉

Gruß, Simone

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