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Präsentationstechniken – tolle Vorträge gestalten

Präsentationstechniken auf StudiBlog
Geschrieben von Redaktion

Präsentationstechniken – tolle Vorträge gestalten

Viele Studierende reden nicht gern vor anderen und erschrecken fast ein wenig, wenn sie erfahren, dass sie einen Vortrag halten sollen. Du musst schließlich live sprechen, vor zwei Dutzend Augen, ohne zu stottern oder große Fehler zu machen. Zum Glück kannst du die passenden Präsentationstechniken lernen!

Eine zittrige Stimme, wackelige Knie, Blackouts oder einfach nur Angst haben. Stimme: „Ist es gut genug?“ Manche Menschen sind davon mehr betroffen als andere. Umfragen unter Studenten haben ergeben, dass 95% von ihnen lieber im Hörsaal als vorn auf der „Bühne“ sitzen würden. Stress und Nervosität. Solange es überschaubar ist, ist es nicht schlimm. Aber manchmal ist die Angst so groß, dass sie die ganze Präsentation oder Rede beherrscht. Wir rennen weg, kämpfen oder erstarren, um die Präsentation zu überleben. Schade, denn das ist nicht nötig! Mit unseren Präsentationstechniken können wir dir helfen, den Stress handhabbar zu machen, die Angst vor dem Präsentieren verschwinden zu lassen, das Präsentieren wieder lustig zu machen und deine Angst vor dem Präsentieren zu überwinden. Lass uns gemeinsam auf eine Reise gehen.

Beherrsche deine Nerven und traue dich, ins Licht zu treten, wo alle Augen auf dich gerichtet sind. Mach also kleine Schritte bei den Präsentationstechniken und mach einen sehr großen Schritt. Einen Schritt in Richtung der Freiheit, als natürliche Führungspersönlichkeit vor ein Publikum zu treten, ohne Stress und ohne Angst. Denn die Angst vor dem Präsentieren kann mit Präsentationstechniken überwunden werden!

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Typische Fehler bei Präsentationstechniken

In welche Fallen tappen wir bei Präsentationstechniken immer wieder? Zu einem großen Teil liegt das Problem in der Vorbereitung, aber es gibt noch mehr Engpässe. Sieh dir Folgendes an:

  • Die Bedeutung einer effektiven Kommunikation wird unterschätzt.
  • Hüte dich vor Improvisation. Es gibt immer eine Zeit und einen Ort, um laut zu denken, aber während einer formellen Präsentation ist eine klare Botschaft gefragt.
  • Um schwierige Fragen sollte man nicht herummanövrieren. Antworte ehrlich, auch wenn du es nicht weißt. Aufrichtigkeit ist wichtig.

Top 5 Fehler bei Präsentationstechniken

  • Der Redner verwendet zu viele PowerPoint-Blätter (mit zu viel Text).
  • Der Sprecher nimmt keinen Kontakt zum Publikum auf
  • Der Vortragende scheint nicht ausreichend vorbereitet zu sein
  • Der Redner liest Textabschnitte laut vor, ob verständlich oder nicht.

Wozu brauchst du gute Präsentationstechniken?

Die Präsentation entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts, eines Plans oder einer Mission. Und Vorträge sowie Präsentationstechniken gehören in fast jedem Fach zum Studium dazu.

Bei jeder Präsentation setzen Profis eine Reihe von Präsentationstechniken ein, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Bedenke Folgendes:

  • Mach es kurz und einfach: Sag nicht zu viel während deiner Präsentation und verliere dich nicht in Details, die dein Publikum nicht kennt. Der durchschnittliche Zuhörer erinnert sich an 3 Dinge aus einer Präsentation und ist nur erfolgreich, wenn er sie mindestens 3 mal hört. Wiederhole also deine wichtigsten Punkte mehrmals.
  • Mach es persönlich: Anekdoten, Erfahrungen und Beispiele machen deine Geschichte glaubwürdig, relevant und vor allem unterhaltsam zum Zuhören. So behältst du die Aufmerksamkeit deines Publikums und machst dich wiedererkennbar.
  • Sei überzeugend, nicht zweifelnd: Wenn du während deiner Präsentation auch nur ein bisschen zweifelnd wirkst, werden deine Zuhörer noch mehr zweifeln. Steh also hinter deiner Botschaft, sonst bekommst du am Ende jede Menge unangenehme Fragen.
  • Benutze deine Hände: Es gibt nichts Schläfrigeres als einen Sprecher, der einen Text auf einem Blatt Papier abliest. Benutze deine Hände und deine Körpersprache, um die Geschichte zum Leben zu erwecken.

Vertraue deinen Fähigkeiten

Es ist normal, vor einer Präsentation ein wenig angespannt zu sein, auch wenn du Präsentationstechniken nutzt. Die Anspannung sollte aber nicht so groß sein, dass du zusammenbrichst und den Glauben an ein gutes Ergebnis verlierst. Ein wenig Anspannung hält dich auf Trab, aber du solltest sie nicht überhand nehmen lassen. Vergiss nicht, dass das Sprechen in der Öffentlichkeit für fast jeden etwas beängstigend ist! Wenn es dir schwerfällt, dich zu entspannen, suche dir ein paar gute Entspannungsübungen oder gehe zum Beispiel zum Yoga.

Es macht keinen Sinn, deine Präsentationstechniken spät nachts vorzubereiten oder zehn Stunden am Stück zu pauken. Es ist wichtig, dass du bei der Vorbereitung deiner Präsentation entspannt bist und während der Präsentation entspannt wirkst. Bereite deine Präsentation tagsüber vor, damit du dich am Abend entspannen kannst. Beginne zudem pünktlich mit der Vorbereitung. Dann kannst du die Präsentation ein oder mehrere Male in Ruhe üben. Außerdem hast du Zeit, dir etwas zu überlegen, wenn du Zweifel hast, oder nach guten Beispielen, Filmen oder Bildern zu suchen, um deine Präsentation zu verbessern.

Außerdem verleiht es deiner Geschichte mehr Kraft, wenn du sie mit eigenen Erfahrungen, Anekdoten und Beispielen persönlich machst („Ich habe das erlebt und bin damit fertig geworden“). Sie ist für die Menschen wiedererkennbar und einprägsam. Wenn du dich selbst als Person zeigst, stellst du eine Verbindung zu deinem Publikum her.

Stell dich deinen Ängsten

Die erfolgreichsten Menschen sind diejenigen, die immer versuchen, Hindernisse zu überwinden. Eine Präsentation zu halten ist sehr aufregend und es ist nichts falsch daran, nervös zu sein. Aber versuche, dich zu steigern und besser zu werden! Versuche zu überlegen, wo dein Hindernis bei einer Präsentation liegt und wie du es beseitigen kannst. (Zum Beispiel: „Ich habe einen Akzent.“) Wenn du das im Voraus tust, bekommst du ein Gefühl dafür, was für dich schwierig ist und hast oft schon eine Idee, wie du es lösen kannst. Du wirst auch feststellen, dass das Hindernis gar kein Hindernis sein muss.

Mit Präsentationstechniken Inhalt und Struktur schaffen

Die Wirksamkeit deiner Präsentation hängt weitgehend davon ab, wie du dich und deine Geschichte präsentierst. Benutzt du PowerPoint oder eine ganz andere kreative Methode, wie z. B. eine Mind Map? Im Falle von PowerPoint: Wie sind die Arbeitsblätter aufgebaut? Vermeide auf jeden Fall, zu viel Text auf ein Blatt zu packen und achte darauf, dass du nicht zu viele Blätter in einer begrenzten Zeit belegst.

Eine Präsentation muss neben guten Präsentationstechniken natürlich den richtigen Inhalt haben. Schließlich geht es darum, deine Botschaft (den Inhalt) mit Präsentationstechniken zu vermitteln. Vermeide jedoch langweilige Aufzählungen und stapelweise Papiere, sonst verlierst du schnell die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer. Die Grundregel der Präsentation lautet, dass du deine Hauptbotschaft kurz und bündig halten solltest, und das aus gutem Grund. Erinnere dich: Studien haben gezeigt, dass Menschen sich Dinge besser merken, wenn sie dreimal wiederholt oder in Dreiergruppen präsentiert werden. Wiederhole deine Botschaft also dreimal, behandle drei Themen (maximal), präsentiere drei Argumente usw.

Weniger ist mehr. Die Essenz einer erfolgreichen Präsentation ohne PowerPoint heißt Mindmapping. Stelle deine Kernbotschaft in die Mitte und baue um sie herum alle Dinge auf, die ebenfalls eine Rolle spielen. Anstelle einer linearen Geschichte mit aneinandergereihten Stichpunkten kannst du jederzeit zur zentralen Botschaft zurückkehren. Beginne mit der zentralen Botschaft, denn jetzt sind die Menschen noch wach. Damit endest du auch. In der Mitte hast du Platz, um diese Botschaft zu untermauern.

Du bekommst auch mehr Abwechslung, wenn du deine Geschichte nicht vollständig schreibst. Schreibe nur die Struktur, eventuell ergänzt durch ein paar Schlüsselwörter. Auf diese Weise erzählst du deine Geschichte an Ort und Stelle, in deinen eigenen Worten. Kurz gesagt: Kümmere dich ein bisschen mehr um die Form, denn den Inhalt hast du ja gemeistert.

Beziehe dein Publikum mit ein!

Versuche, dein Publikum so oft wie möglich aus der Rolle des Zuhörers herauszuholen. Stelle Fragen, interessiere dich für die Meinungen deiner Zuhörer und lass sie mitreden. Achte bei deiner Vorbereitung auf diese Punkte. Wie kannst du einen Bezug zur (täglichen) Praxis deiner Zuhörer herstellen? Was sind überzeugende Beispiele und Fallstudien? In welchen Momenten ist es interessant, die Menschen aktiv einzubeziehen und einen Dialog zu beginnen?

Worte sind schwer zu merken. Es geht um Körpersprache, Emotionen und Gefühle. Stell dich in die Mitte des Raumes, den du nutzen kannst, an die Stelle des natürlichen Anführers. Und hab keine Angst, wenn es einen Moment still im Raum ist. In diesem Moment passieren die Dinge. Es ist ein großartiger Moment, um mit dem Publikum in Kontakt zu treten.

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Interesse mit Präsentationstechniken wecken

Achte darauf, dass du in deiner Präsentation enthusiastisch rüberkommst. Manchmal musst du in einer Präsentation eine langweilige Theorie behandeln. Es kann einen großen Unterschied machen, wenn du das mit Enthusiasmus tust und viele Beispiele mit Präsentationstechniken anführst, um die Theorie zu verdeutlichen, anstatt mehrere Blätter mit Definitionen vorzulesen. Denke auch daran, dass du den Zuhörern nicht zeigen willst, wie gut du etwas verstehst, sondern dass du dafür sorgen musst, dass sie den Stoff verstehen. Sorge also dafür, dass deine Zuhörer sich mit Begeisterung für das Thema interessieren.

Während einer Präsentation ist es also wichtig, das Publikum auf verschiedene Arten anzusprechen. Du kannst ein Video einfügen, aber auch die richtigen offenen Fragen an die Zuhörer stellen. Eine einfache Aufgabe kann den Stoff verdeutlichen und ihn interessanter machen. Denke zudem daran, dass deine Präsentation einen logischen Ablauf haben sollte, dass dein Ziel klar ist und dass du das Wissen der Zuhörer ansprichst. („Was stellst du dir unter x vor?“, oder: „Wie würdest du dieses Bild interpretieren?“) So verbindest du das Wissen, das du den Zuhörern vermitteln willst, auf der richtigen Ebene. Das macht es deinem Publikum leichter, die Informationen aufzunehmen und zu behalten.

Präsentationstechniken – Richtig atmen

Achte darauf, dass du während deiner Präsentation atmest und konzentriert bleibst. Versuche, dich nicht von seltsamen Verhaltensweisen deines Publikums ablenken zu lassen. Die Tatsache, dass das Publikum manchmal seltsame Dinge tut, hat nicht immer etwas mit dir zu tun. Übe, während du sprichst, leise ein- und auszuatmen.

Nimm während der Präsentation eine stabile und ruhige Haltung ein. Für dich selbst mag es angenehm sein, hin und her zu laufen. Aber das Publikum kann sich dadurch unsicher fühlen. Übe zu Hause verschiedene Körperhaltungen als Präsentationstechniken. Leise sprechende Menschen profitieren vom Stehen, da ihre Stimme weiter getragen wird. Mit einem Blatt Papier in der Hand zu stehen, ist nicht die beste Stehposition.

Storytelling: Mit Präsentationstechniken Interesse wecken

Eine Präsentation, die in Erinnerung bleibt, ist mehr als nur eine Liste von Fakten und Ergebnissen. Mit Storytelling erweckst du deine Präsentation zum Leben. Wie verwandelst du eine Präsentation in eine Geschichte? Eine Geschichte zu erzählen bedeutet, sich mit einer Person zu identifizieren. Filmreihen wie Star Wars (Luke Skywalker) und Harry Potter haben eine Hauptfigur, die sich Konflikten und Herausforderungen stellt. Durch diese Ereignisse siehst du, wie der Protagonist eine Charakterentwicklung durchmacht. Das macht die Situationen erkennbar. Was hat das mit deiner Präsentation zu tun? Deine Präsentation muss keine epische Abenteuergeschichte sein, aber du solltest diese drei Hauptbestandteile deiner Geschichte verwenden. Wer ist die Hauptfigur in deiner Geschichte?

Wer ist der Held in deiner Geschichte? Vielleicht du! Mache deine Geschichte also persönlich und authentisch. Was interessiert dich selbst an diesem Thema? Was waren deine Annahmen und Erwartungen? Beschreibe die Herausforderungen und Dilemmata: Was ist dir begegnet? Was waren die unerwarteten Erkenntnisse? Schließlich: Jede Geschichte hat einen Höhepunkt. Dies ist die Enthüllung des Endprodukts oder der Ergebnisse.

Präsentationstechniken gegen die Stille

Im Allgemeinen neigen die Menschen dazu, ihre Stille schnell zu füllen. Und viele Moderatorinnen und Moderatoren können mit dem Tempo mithalten. Doch Stille ist ein starker Moment. Beim Präsentieren ist Schweigen vom ersten Moment an ein Hit. Sei still, bis dein Publikum still ist. Zwischen deinen Sätzen zu schweigen. Schweigen, um Spannung aufzubauen. Still sein, um zuzuhören. Schweigen als Kontrast zu deinen Worten. Ohne Kontrast gibt es nichts zu hören oder zu sehen. Ohne Stille gibt es nichts zu hören oder zu sehen. Sei still, um die richtigen Worte zu finden. Sei still, um deine Gefühle zu teilen. Stille ist bei deiner Präsentation entscheidend. Konkrete Techniken findest du unter „Stille in deiner Präsentation“.

Wenn du die Aufmerksamkeit der anderen hast, dann interagiere mit dem Publikum, indem du Fragen stellst. Das klingt logisch und offensichtlich, aber in der Praxis stoßen viele Moderatoren auf Hindernisse, die sie davon abhalten, dies tatsächlich zu tun. Die Gründe dafür reichen von „weniger Sendezeit, um sich zu profilieren“ über „die Kontrolle über das Gespräch verlieren“ bis hin zu „dann muss ich erst einmal genug Wissen parat haben“. Diese Einwände sind unbegründet. Fragen zu stellen, kann die Wirkung deiner Präsentation verstärken.

Auch auf den Schluss deines Vortrags kommt es an. Jeder Präsentator weiß das: Der letzte Eindruck, den du hinterlässt, ist von großer Bedeutung. Oft basiert dieser letzte Eindruck auf den Fragen und Diskussionen nach der Präsentation. Wie stellst du eine gute Diskussion sicher? Einige Regeln und Tipps, um diesen Teil deiner Präsentation zu verbessern:

  • Achte bei deiner Vorbereitung besonders auf die „Fragestunde“. Überlege dir, welche Fragen du erwarten kannst und welche Antworten du geben möchtest.
  • Wenn nötig, kannst du die Diskussion anregen, indem du selbst Fragen stellst. Jede Publikumsreaktion bietet neue Ansatzpunkte für die Nachbereitung.
  • Fasse die (langen) Fragen kurz zusammen. Formuliere neu, wenn nötig.

Präsentationstechniken – die Generalprobe

Die besten Redner scheinen ihre Rede mit perfekten Präsentationstechniken einfach aus dem Hut zu zaubern, ohne nachzudenken. Das bedeutet nicht, dass sie nicht Stunden damit verbracht haben, ihre Präsentation vorzubereiten: Sie kennen sie oft so gut, dass sie ihre Geschichte ganz lässig erzählen können, ohne ständig auf das Papier zu schauen. Wenn du deine Präsentation so gut einstudierst, dass du sie laut vortragen kannst, ohne sie zu lesen, kommst du natürlicher und selbstbewusster rüber. Sprich dabei langsamer als du es normalerweise tun würdest. Löse die Stille auf, wenn du von einem Thema zum nächsten wechselst. Übe das!

Es gibt nichts Schlimmeres, als einer PowerPoint-Präsentation ohne Folien zuzuhören („Mein USB-Stick lässt sich auf diesem System nicht öffnen“) oder jemanden, der eine Präsentation halten wollte, unbequem auf einem wackeligen Hocker sitzen zu sehen. Eine Generalprobe vor Ort ist es meistens wert.

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