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Zuhause lernen: 15 Hacks für effektives Lernen daheim

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Geschrieben von Redaktion

Zuhause lernen: 15 Hacks

Der Tag hatte so gut begonnen. „Heute werde ich ordentlich zuhause lernen“, hattest Du beim morgendlichen Kaffee noch voller Überzeugung gedacht. Drei Stunden später wird Dir klar: Irgendwie habe ich nichts geschafft. Kennst Du das? Damit bist Du nicht allein! Vielen Studierenden fällt es schwer, effektiv zuhause zu lernen – sowohl das Anfangen wie das Durchhalten ist harte mentale Arbeit! Zum Glück gibt es Hacks, mit denen Du die Motivation fürs Pauken steigern kannst.

Diese 15 Hacks helfen beim Lernen zuhause

Daheim in den Produktivitätsmodus zu schalten, ist schwer. Schließlich verbinden wir mit den eigenen vier Wänden vor allem Entspannung und Erholung. Es erfordert viel Selbstdisziplin und Antrieb, um überhaupt mit dem Lernen anzufangen. Außerdem umgeben uns unsere Lieblingsdinge – und damit unendlich viele Ablenkungen. Die ständigen Verlockungen verlangen uns eine Menge Motivation ab, um Fokus und Konzentration dauerhaft auf die Bücher zu richten.

Zum Glück gibt es Hacks, mit denen sich Deine Motivation steigern lässt, damit Du in Zukunft effektiver und produktiver zuhause lernen kannst.

Motivations-Hack #1: etabliere eine feste Routine

Wenn Du festlegst, wann Du aufwachst, frühstückst, Dich für den Tag fertigmachst und mit dem Lernen beginnst, schaffst Du eine Struktur. Diese Struktur sorgt dafür, dass a) wichtige Dinge erledigt werden; b) scheinbar unwichtige Dinge wie etwa Duschen und Anziehen nicht unter den Tisch fallen; und c) Du genau weißt, wann Du Zeit für andere Aktivitäten hast.

Wenn Du keine Routine für Dich selbst festlegst, riskiert Du, dass Du bis zum Mittagessen nicht mit dem Lernen beginnst – und nach dem Mittag erst recht keine Motivation für eine Lerneinheit hast.

Motivations-Hack #2: blocke Lern-Termine im Terminkalender

Wenn Du immer versuchst, spontan zuhause zu lernen und Schwierigkeiten mit der Umsetzung hast, solltest Du diesen Hack definitiv ausprobieren. Statt ohne feste Anfangs- und Endzeitpunkte zu pauken, kannst Du einfach einen Lern-Termin mit Dir selbst ausmachen. Dadurch wirkt die Lerneinheit weniger unverbindlich und überwältigend. Mit dem Termin legst Du von vornherein fest:

  • die Anfangszeit
  • den Endpunkt
  • die Dauer

Dieser Termin-Hack steigert die Motivation und die Wahrscheinlichkeit, dass Du die heimische Lerneinheit tatsächlich durchziehst, wächst!

Motivations-Hack #3: formuliere Mini-Ziele

Ziele sind wichtig für die Motivation. Ohne klare Ziele fehlt der Grund, warum man überhaupt anfangen soll. Das Problem vieler ist jedoch, dass sie sich riesige Ziele setzen. Große Ziele sind vage und es ist schwer herunterzubrechen, wie man sie erreichen soll. Besser ist es, winzige Ziele zu setzen, bei denen leicht verständlich ist, wie sie sich umsetzen lassen. Anstatt zu sagen: „Ich schreibe meine Hausarbeit heute“ oder „Ich lerne heute“ ist es besser, Mini-Ziele wie „Ich schreibe heute eine Stunde, um meine Hausarbeit fertig zu bekommen“ oder „Ich lerne heute vier Seiten“ zu setzen.

Motivations-Hack #4: kleinschrittige Häppchen führen zum Ziel

Das Formulieren von Zielen ist wichtig. Ziele sind aber nicht immer direkt umsetzbar, sondern müssen in mehrere Aufgaben aufgeteilt werden. Achte darauf, dass die Aufgaben möglichst klein sind. Je kleiner ein solches Aufgaben-Häppchen, desto eher wirst Du es durchführen.

Motivations-Hack #5: plane Belohnungen ein

Deine Motivation zuhause zu lernen steigt, wenn Du weißt, dass eine Belohnung auf Dich wartet. Kopple deshalb kleine Belohnungen an jeden erledigten Teilschritt. Die Belohnung muss nicht groß oder teuer sein. Es geht einfach darum, die mit der Belohnung verknüpften positiven Gefühle mit dem Lernen in Verbindung zu bringen. Auf diese Weise programmierst Du Dein Gehirn auf produktivere Gewohnheiten. Mögliche Belohnungen sind etwa: etwas Leckeres aus der Snackschale, ein frischer Tee oder Kaffee oder ein Song aus der Playliste Deiner Lieblingssongs.

Motivations-Hack #6: überwinde Sackgassen und Einheitstrott

Wenn Deine bisherigen Lern-Strategien nicht wirken und Du Probleme hast, zuhause zu lernen, musst Du gegensteuern. Versuche beispielsweise früh morgens oder spät abends zu lernen, wenn alle anderen im Haus schlafen. Oder lerne jeweils maximal 60 Minuten mehrmals am Tag anstatt alles in eine längere Lernsession packen zu wollen. Eine solche Anpassung der Arbeitsabläufe kann Wunder für Deine Produktivität und Motivation bewirken!

Motivations-Hack #7: lerne nur fünf Minuten mit dem 5-Minuten-Lern-Hack

Anfangen ist die größte Herausforderung für Dich? Dann trainiere es! Der 5-Minuten-Hack hilft Dir, Deine mentale Blockade endlich zu überwinden. Du musst echt nur fünf Minuten lang lernen. Nach Ablauf der fünf Minuten kannst Du entscheiden, ob Schluss ist oder Du doch weiter machst. Die meisten Menschen lernen länger. Wenn Du Dich anders entscheidest, kannst Du mit dem Lernen aufhören und etwas anderes machen. Um Deine Blockade zum Bröckeln zu bringen, startest Du später einfach einen neuen Anlauf und lernst wieder für mindestens fünf Minuten. Je häufiger Du den 5-Minuten-Lern-Hack anwendest, desto leichter fällt es Dir überhaupt anzufangen.

Motivations-Hack #8: lerne nicht im Bett oder auf der Couch

Dein Bett ist (hoffentlich!) gemütlich und bequem. Ein guter Platz, um zuhause zu lernen, ist es dennoch nicht. Denn wenn Du nur ein bisschen unter Schlafmangel leidest, wirst Du der Versuchung, Dich aufs Ohr zu hauen, nicht lange widerstehen können. Außerdem fühlt es sich 100-mal besser an, abends ins Bett zu gehen, wenn man nicht den ganzen Tag darin verbracht hat. Und noch ein weiterer Grund spricht dafür, nicht im Bett oder auf der Couch zu lernen: Langes Sitzen im Bett oder auf der Couch ist nicht gut für die Körperhaltung. Je eingefallener die Körperhaltung, desto schwerer ist es, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Setz Dich an den Schreibtisch, den Küchentisch oder schaffe Dir einen anderen „seriösen und ordentlichen“ Arbeitsplatz.

Motivations-Hack #9: Video-Schalte mit Kommilitoninnen und Kommilitonen einplanen

Ein „Study-Buddy“ kann die Motivation unheimlich steigern – der Gemeinschaftsgeist wirkt motivationsfördernd. Um sich den Effekt zunutze zu machen, wenn man zuhause lernen will, hilft moderne Technik wie FaceTime oder Zoom. Verabrede Dich mit anderen Studenten und Studentinnen zu einem Video-Call. Ihr könnt kurz Small-Talk machen, gemeinsam Lernen und potenzielle Rückfragen zu unklaren Lerninhalten direkt klären. Während der Video-Schalte ist niemand allein und alle sind den anderen quasi Rechenschaft schuldig. Dadurch steigt die Produktivität.

Motivations-Hack #10: nicht in Pyjama oder Jogginghose zuhause lernen

Das Gehirn verbindet mit weichen und lockeren Kleidungsstücken wie dem Pyjama oder der Jogginghose nur eins: FREIZEIT. Du musst noch mehr Motivation aufwenden, um in solchen Lounge-Klamotten in Lernlaune zu kommen. Zieh Dir lieber morgens etwas an, in dem Du auch das Haus verlassen würdest. Manche schwören darauf, in voller Montur inklusive ihrer Schuhe am heimischen Schreibtisch zu sitzen, um richtig produktiv zuhause zu lernen.

Motivations-Hack #11: schaff Dir einen bequemen Stuhl an

Zugegeben, ein bequemer Stuhl steigert nicht unbedingt die Motivation. Aber ein unbequemer Stuhl schmälert sie! Schließlich ist es nicht einfach, sich auf komplexe Mathematikprobleme zu konzentrieren, wenn man von Schmerzen in Po und Rücken abgelenkt wird.

Motivations-Hack #12: nutze Studier-Videos als Motivationshilfe

Auf YouTube und ähnlichen Video-Plattformen findest Du unendlich viele Videos und Livestreams von Menschen beim Lernen. Damit fühlst Du Dich weniger allein und kannst Deine Motivation steigern, um häufiger und länger zuhause zu lernen.

Motivations-Hack #13: führe zwei getrennte To-do-Listen

Eine To-do-Liste ein tolles Tool, um den Überblick über die anstehenden Aufgaben nicht zu verlieren. Wenn Du allerdings merkst, dass Du andere Aufgaben von Deiner To-do-Liste dafür nutzt, um nicht zuhause zu lernen, solltest Du etwas ändern. Entkoppel die Aufgaben fürs Studium von denen für Dein Privatleben oder andere Lebensbereiche und lege zwei getrennte To-do-Listen an: eine Lern-To-do-Liste und eine private To-do-Liste. Erst wenn alles auf der Lern-To-do-Liste abgehakt ist, hast Du Zeit für die privaten Aufgaben von Deiner anderen To-do-Liste.

Motivations-Hack #14: bereite die nächste Lerneinheit am Abend vorher vor

Damit Du möglichst wenig Widerstand vor einer Lernsession spürst, hilft es, alles am Vorabend vorzubereiten. Ganz so, wie Du Dir vor einem wichtigen Termin Dein Outfit schon am Abend vorher rauslegen würdest. Wenn Du also am nächsten Tag zuhause lernen willst, legst Du die relevanten Bücher auf der richtigen Seite geöffnet hin. Platziere alle weiteren Utensilien, die Du brauchst, griffbereit. Du wirst erstaunt sein, wie Deine Lernmotivation in die Höhe schießen wird.

Motivations-Hack #15: schalte den Computer abends aus

Wenn man zuhause lernen will, ist es besonders schwer, aber wichtig, Arbeits- und Freizeit zu trennen. Das Herunterfahren des Computers schafft einen klaren Abschluss: Der Arbeitstag ist vorbei! Verbringe bewusst Zeit abseits des Bildschirms, um mental abzuschalten. Wenn Dein Computer ständig läuft, besteht die Gefahr, dass Du nicht aus dem Lernmodus in den Freizeitmodus schalten kannst und ständig das Gefühl hast, etwas fürs Studium machen zu müssen. Dadurch leidet langfristig Deine Motivation.

Welcher Hack funktioniert bei Dir am besten? Schreib uns und teile Deine Erfahrungen mit der Community!

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